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Idee: Tabletop Tirol als eingetragener Verein |
Marlie
Gruftkönig
  

Dabei seit: 14.06.2021
Beiträge: 909
Herkunft: Innsbruck Armeen: 40k: BA, DE, CE, AC - AOS: SBGL, SCE, S2D
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Idee: Tabletop Tirol als eingetragener Verein |
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Hallo zusammen,
ich möchte eine Idee mit euch teilen, die uns nach all den Jahren als Tabletop Tirol und unserer starken Community vielleicht noch weiterbringen könnte:
Nur mal eine Idee – aber wollen wir eventuell Tabletop Tirol zu einem eingetragenen Verein machen?
Hier sind einige Gedanken und mögliche Vorteile, die ich mir dabei vorstelle:
Versicherungsschutz:
Als offizieller Verein könnten wir sicherstellen, dass alle Mitglieder, die regelmäßig bei den KillingFields spielen, umfassend versichert sind. Dabei wäre es sogar möglich, das wertvolle Inventar – also unsere GW-Modelle – gegen Bruch oder Beschädigung zu versichern. Das würde im Schadensfall für Sicherheit sorgen.
Finanzielle Vorteile und Steuerbefreiung:
Mit einem eingetragenen Verein hätten wir die Möglichkeit, steuerliche Vorteile zu nutzen und uns sogar vom Finanzamt befreien zu lassen. Außerdem könnten wir offizielle Rechnungen für Sponsorings schreiben – etwas, das uns aktuell offiziell nicht möglich ist.
Und als zusätzlichen Bonus könnten wir auch Förderungen des Landes aus dem Topf für Vereinförderung beantragen.
Professionelle Organisation und Rechtssicherheit:
Ein Verein bringt eine strukturierte Organisation mit sich. Mit klar definierten Organen wie einem Obmann, Stellvertreter und einem Kassier könnten wir nicht nur die interne Verwaltung verbessern, sondern auch nach außen ein professionelleres und rechtssichereres Auftreten gewährleisten.
Dadurch wäre es uns möglich, interne Prozesse zu optimieren und sicherzustellen, dass alle Mitgliederbeiträge ordnungsgemäß verwaltet werden.
Möglichkeiten für Investitionen:
Mit einem festen Mitgliedsbeitrag könnten wir gezielt finanzielle Rücklagen bilden, um in neue Anschaffungen wie Spielmatten, Gelände oder sogar in innovative Online-Angebote zu investieren.
Dies würde es uns ermöglichen, unsere Aktivitäten zu erweitern und auch größere Events an neuen Locations zu realisieren.
Langfristige Perspektive und Wachstum:
Ein Verein bietet die Chance, langfristig stabil zu wachsen. Die offizielle Struktur könnte neue Mitglieder anziehen und uns dabei helfen, auch nach außen hin einheitlicher und überzeugender aufzutreten.
Ich bin gespannt, was ihr von dieser Idee haltet. Ich persönlich finde, dass die Vorteile – vor allem in puncto Versicherungsschutz, Steuerbefreiung und professioneller Organisation – wirklich überzeugend sind.
Natürlich gibt es auch den Aspekt des zusätzlichen Verwaltungsaufwands, aber ich glaube, dass sich der Nutzen langfristig mehr als bezahlt macht.
Ich werde mich zu dem Thema mal mit Sören auseinandersetzen – er hat nach eigener Aussage schon zwei Vereine angemeldet und arbeitet bei der Raiffeinenbank in der Versicherungsabteilung.
Vielleicht hat er ein paar wertvolle Tipps für uns, wie wir das Ganze am besten anpacken.
Was meint ihr?
Sollen wir diesen Schritt zu gehen?
Oder habt ihr Bedenken oder weitere Ideen, wie wir Tabletop Tirol noch stärker aufstellen können?
Ich freue mich auf eure Meinungen und einen regen Austausch!
Viele Grüße,
Marlie
__________________ .
„Fuck it, we Baal !!“– Captain Daraios, Consul der Blood Angels
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21.03.2025 13:18 |
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Brazork
Azhag!!!11einseinself
       

Dabei seit: 18.05.2005
Beiträge: 22.661
Herkunft: Innsbruck Armeen: Chaos, Khemri, Grünhäute, Oger, Imperium
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Die Diskussion hat's schon vor 15 Jahren gegeben.
Meine Haltung dazu ist eindeutig:
Unnötig. Der Overhead dazu ist zu groß - Es gibt Vorstand und Generalversammlungen, die Vereinsmeierei ist oft nur mühsam.
Was machen wir derzeit? Wir spielen einmal pro Woche in einem Raum, der uns kostenlos von der Stadt zur Verfügung gestellt wird.
Das ist niederschwellig, es geht nicht einfacher.
Wer bei uns spielen möchte, kommt einfach vorbei und ist dabei.
Keine Mitgliedschaft etc.
Einen Versicherungsschutz kann man auch anders aushandeln, wenn es dir das Wert ist.
Und für Sponsoring braucht's keine Rechnung, sondern nur eine Gegenleistung.
Und auch unser "Mitgliedsbeitrag" ist unkompliziert.
__________________ Waaagh, Brazork!
We don’t make mistakes here, just happy little accidents - Bob Ross in 'The Joy of Painting'
letzter Turniersieger der WHFB - 8. Edition
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21.03.2025 13:31 |
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Kurl Veranek
Komet alda
   

Dabei seit: 07.11.2006
Beiträge: 13.928
Herkunft: Vomp Armeen: Füße auf Steinen
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Die Fields gibt's seit 20 Jahren. Warum plötzlich zu einem Verein werden.
Wenn wer unbedingt bei einem Verein gehen will kann er das ja beim TTTG machen oder sind die kein Verein mehr?
__________________ Sa'an'ishar
In pain there is life, in darkness endless strength.
Sometimes it's better to light a flamethrower than curse the darkness.
Keelah se'lai!
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21.03.2025 13:43 |
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Naugrim
Gralsritter
Dabei seit: 05.11.2023
Beiträge: 234
Herkunft: OÖ
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Ich bin noch nicht so lange dabei, seh das aber ähnlich.
Ich weiß, dass in Österreich so ziemlich alles in einem Verein organisiert ist und war selbst in zahlreichen aktiv, auch im Vorstand.
Daher ist meine Einschätzung, dass man wenig gewinnt und viel investieren muss. Man muss Statuten schreiben, die dem Vereinsrecht entsprechen und von der Vereinsbehörde genehmigt werden müssen. Man muss in regelmäßigen Abständen Wahlen und jährlich eine Generalversammlung abhalten. Diese Dinge gehören auch protokolliert, da braucht's dann nen Schreiberling. Usw.
Natürlich heißt das nicht, dass es nicht machbar wäre. Man muss sich aber ehrlich fragen, wer ist bereit, sich in Ämter wählen zu lassen (und demnach dann auch haftbar zu sein) und was gewinnt man.
Vielleicht zur Möglichkeit der Mitgliedsbeiträge, um es einmal an einem konkreten Beispiel durchzuspielen.
Bereits jetzt gibt es eine Kasse. Ob ein Beitrag von den regelmäßigen Spielern fix eingehoben wird oder es eine freiwillige Spende ist, die Möglichkeit für Anschaffungen zusammenzulegen gibt es ja bereits. Der einzige Vorteil des Vereins, wäre es, dass man Beiträge ggf. einklagen kann. Mal abgesehen davon, ob man das überhaupt möchte, müssen dafür zuvor Mahnungen nachweislich verschickt werden, es braucht zudem eine Rechtschutzversicherung. Ob sich der Aufwand für 25€ überhaupt lohnt? Steuerliche Begünstigungen gibt es KEINE. Nur noch eine Handvoll Vereine im gemeinnützigen Bereich können Mitgliedsbeiträge von der Steuer befreien.
Ein Verein bietet per se keinen Versicherungsschutz, man kann eine Versicherung abschließen (etwa gegen Beschädigungen der Räumlichkeiten), das geht aber genauso ohne Verein
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21.03.2025 14:25 |
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Naugrim
Gralsritter
Dabei seit: 05.11.2023
Beiträge: 234
Herkunft: OÖ
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Würde mich bei der Versicherung aber zuvor bei der Stadt erkundigen, ob die nicht ohnehin eine Versicherung abgeschlossen hat, die unbeabsichtigte Beschädigungen abdeckt.
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21.03.2025 14:28 |
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obaobaboss
Fantasy bis zum Ende V.2
   

Dabei seit: 24.12.2005
Beiträge: 13.012
Herkunft: Südtirol Passeiertal Armeen: Orkze un' Gobbos, Hochelfchen
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Meine Meinung ist natürlich nur mäßig wichtig, aber ich bin da auch nicht dafür.
__________________ Schmeißt eure Fantasy-Bits nicht weg, gebt sie dem Obrrrrr!!!
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21.03.2025 19:10 |
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Rygar
Xivi
   

Dabei seit: 09.10.2008
Beiträge: 6.139
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Wir haben eh schon geredet, ich sehe die Vorteile auch nicht so überwiegend das es sich lohnen würde. Danke für deine Initiative und darüber zu diskutieren lohnt sich ja, aber denke das Echo ist doch recht eindeutig^^
Beste Grüße,
Xivi
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22.03.2025 10:23 |
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Starckbert
Gangmitglied

Dabei seit: 22.09.2006
Beiträge: 12.122
Herkunft: Im Wald
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Also ich glaube, man hat in den 00er Jahren bei diversen Locations die man so gebraucht hat, anklingen lassen Tabletop Tirol wäre ein Verein. Vorteile bringt es schon.
Kann aus meiner Sicht beitragen:
Extra viel Aufwand ist es nicht. Und ihr werdet möglicherweise überrascht sein, wievielen Mitspielern es dann wichtig ist, bei der Generalversammlung dabei zu sein. Die braucht es übrigens nur alle 5 Jahre. Wir haben nach 5 Jahren unsere erste Generalversammlung abgehalten (im April 2026) und es war einiges los, und es gab auch sehr viel zu besprechen. Ich fand es tatsächlich sehr positiv.
Wir haben den Verein (Miniaturen Brettspiele Reutte) aus versicherungstechnischen Gründen damals während Corona gegründet, das hilft uns vielleicht noch weiter bei möglichen Locations und Sponsoren.
Tatsächlich war es auch interessant um bei der AoS DACH Vereinsmeisterschaft mitspielen zu können. Ja wir sind ein Powergamer Verein, aber es ist ein Verein
Es sind wenig Leute bereit im Vorstand etwas zu tun, aber man jongliert auch nur mit wenig (bis gar keinem) Geld, und es bietet einfach Möglichkeiten um über Vorstellungen zu sprechen.
__________________ Wir kämpfen gemeinsam!!11!!!
Das ist der (War) HAMMMER!!drölf!!!
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30.07.2026 21:41 |
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Marlie
Gruftkönig
  

Dabei seit: 14.06.2021
Beiträge: 909
Herkunft: Innsbruck Armeen: 40k: BA, DE, CE, AC - AOS: SBGL, SCE, S2D
Themenstarter
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Danke für deinen Einblick. <3
| Zitat: |
| Extra viel Aufwand ist es nicht. Und ihr werdet möglicherweise überrascht sein, wievielen Mitspielern es dann wichtig ist, bei der Generalversammlung dabei zu sein. Die braucht es übrigens nur alle 5 Jahre. Wir haben nach 5 Jahren unsere erste Generalversammlung abgehalten (im April 2026) und es war einiges los, und es gab auch sehr viel zu besprechen. Ich fand es tatsächlich sehr positiv. |
Das kann ich mir gut vorstellen. Wenn man den Leuten die Möglichkeit gibt, bei so einer Versammlung ihre Meinung einzubringen und gemeinsam über die weitere Entwicklung zu sprechen, nehmen das vermutlich mehr in Anspruch, als man zuerst denkt.
Gerade wenn so eine Generalversammlung nicht ständig, sondern nur alle paar Jahre stattfindet, sehe ich darin eigentlich auch eine gute Gelegenheit, gemeinsam Bilanz zu ziehen und zu schauen, wohin sich der Verein entwickeln soll.
| Zitat: |
| Es sind wenig Leute bereit im Vorstand etwas zu tun, aber man jongliert auch nur mit wenig (bis gar keinem) Geld, und es bietet einfach Möglichkeiten um über Vorstellungen zu sprechen. |
Dass sich nicht viele dauerhaft aktiv im Vorstand einbringen wollen, ist wahrscheinlich überall ähnlich. Andererseits braucht es dafür ja auch keine riesige Gruppe. Wenn zwei oder drei Leute verlässlich mitarbeiten und die Aufgaben halbwegs sinnvoll aufgeteilt sind, könnte das vermutlich schon gut funktionieren.
Auch die Punkte mit Versicherung, möglichen Räumlichkeiten, Sponsoren und der Teilnahme an Veranstaltungen sind für mich durchaus Argumente, die für einen offiziellen Verein sprechen.
Ich sehe schon, dass eine Vereinsgründung nicht automatisch alle Probleme löst und natürlich auch gewisse Verpflichtungen mit sich bringt. Dein Erfahrungsbericht zeigt aber recht gut, dass der Aufwand offenbar überschaubar bleiben kann und sich daraus trotzdem einige sinnvolle Möglichkeiten ergeben können.
Lg Marlie
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„Fuck it, we Baal !!“– Captain Daraios, Consul der Blood Angels
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31.07.2026 10:59 |
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